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Ansteckende Krankheiten bei Katzen

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Ansteckende Katzenkrankheiten sind häufig, gefährlich, meistens auch lebensbedrohlich, aber selten werden sie mit 100% Sicherheit diagnostiziert. Dies weil sich klinische Anzeichen vermischen und Tests für ihre Feststellung relativ teuer sind.

Menschen adoptieren Katzen und wissen nicht, ob Katzen bereits infiziert sind. Da Inkubationsperioden lange sind, sehen Katzen aufs Erste gesund aus. Sollte es zu Hause noch andere Katzen geben, so entstehen Probleme. Bevor Sie eine Katze adoptieren, beraten Sie sich mit dem Tierarzt.

Unten finden Sie die Beschreibung von häufigsten ansteckenden Katzenerkrankungen.

Feline Panleukopenia Virus

Feline Panleukopenia Virus ist eine Viruskrankheit, verursacht durch den DNA Virus aus der Familie Parvoviridae. Die Krankheit ist sehr ansteckend, und wird am häufigsten von infizierten Katzen und Katzen, die den Virus in sich tragen, übertragen. Die Krankheit wird durch Kontakt, Körpersekrete und Gegenstände übertragen, wobei angeführt wird, dass auch Flöhe die Krankheit mechanisch übertragen können. Der Virus kommt in den Organismus über die Schleimhaut des Darmtrakts sowie Hautverletzungen (Biss von Flöhen). Infektionen bei kleinen Kätzchen sind selten, am häufigsten sind sie bei Katzen im Alter von 3-4 Monaten oder bei älteren Katzen. Erwachsene "Straßenkatzen" sind fast immer immun. Infektion mit klinischen Zeichen nach überstandener Krankheit ist selten.

Der Virus lagert sich in der Darmschleimhaut, der Leber, der Milz, dem Knochenmark und den Lymphknoten. Das Leukopeniesystem wird schnell beschädigt, so dass Leukopenie (verminderte Anzahl von weißen Blutzellen – die für den Schutz des Organismus sorgen) entsteht. Dadurch wird auch die Immunitätsantwort geschwächt und die Darmbakterien häufen sich, was wiederum Enteritis (Darmentzündung) verursacht.

Die Inkubation dauert 4 bis 10 Tage, wobei der Ablauf der Krankheit variiert, vom schnellen bis zu sehr milden. Bei einem schnellen Ablauf stirbt das Tier sehr schnell, so dass man denken könnte, dass es vergiftet wurde. Bei akuter Form hat die Katze Fieber 40-40,0 °C, übergibt sich (Flüssigkeit oder mit Galle gefärbter Schleim), ist schlaff, der Rücken ist gebogen, hat starke Schmerzen beim Abtasten des Abdomens, hat Durchfall (oft blutig, kann aber auch ausstehen). Ein wesentlicher Symptom ist Panleukopenie (vermindert Anzahl aller Arten weißer Blutzellen), die zusammen mit dem Fieber kommt. Der Urin ist gering, intensiver Farbe und hat einen sehr ausgeprägten Geruch. Ebenfalls kann Stomatitis ersichtlich sind. In einzelnen Fällen kann die Sterblichkeit sogar 100% sein.

Eine verlässliche Diagnose kann schnell und einfach aufgrund des ELISA Test festgestellt werden.

Die Behandlung ist symptomatisch (Therapie mit Flüssigkeit, Antibiotika, Antibrechmittel).

Letztendlich, das wichtigste ist die Prophylaxe: IMPFEN SIE IHRE KATZEN.

Katzenleukämie

Katzenleukämie ist eine ansteckende Viruskrankheit, die sich am häufigsten durch Bildung von separaten Tumoren in verschiedenen Körperteilen manifestiert. Die Krankheit wird durch den Katzenleukämievirus (FeLV), einem RNA Virus aus dem Familie Retroviridae, Unterfamilie Oncovirinae, verursacht.

Der Virus wird durch Kontakt (Spucke oder Nasensekret) übertragen, am häufigsten bei Katzen, die aus denselben Gefäßen essen und trinken. Die Übertragung durch Urin, Fäkalien oder Luft ist selten (der Virus kann in der äußeren Umgebung nicht lange überleben). Sie können sich auch über die Plazenta, Milch oder beim Paaren infizieren. Katzenleukämie ist weltweit ausgebreitet, wobei am häufigsten 1-6 Jahre alte Kater, die draußen leben, infiziert werden.

Der Virus vermehrt sich am Eintrittspunkt am Körper und reist dann weiter mit dem Blut zu sämtlichen Organen und Organsystemen im Körper. Abhängig davon, wo er sich am meisten vermehrt, variiert das klinische Bild von Anämie, Leukämie, Neubildungen auf verschiedenen Organen, Atemwegstörungen (Rhinitis, Bronchitis, Pneumonie), Darmstörungen (Übergeben, Durchfall), Glomerulonefritis.

Der Besitzer bemerkt zuerst untypische Anzeichen: die Katze isst nicht, verliert langsam an Gewicht, ist stiller als sonst.

Diagnose wird aufgrund spezifischer Tests festgestellt.

Die Behandlung ist symptomatisch und unterstützend.

Prophylaxe: IMPFEN SIE IHRE KATZEN!!!

Katzen Corona Virus

Corona Viruse bei Katzen schließen Viruse, die den ansteckenden Perinotinis (FIPV) und die Katzendarmviruskrankheit (FECV) verursachen, ein. Der Darmcoronavirus verursacht mittlere Störungen im Darmtrakt, wobei sich bei der Systeminfektion um die andere Virusart, den ansteckenden FIPV handelt. Der Darmcoronavirus wird in höchster Konzentration durch Fäkalien ausgestrahlt und ist sehr ansteckend. Der FIPV wird in höchster Konzentration durch Urin und Blut ausgestrahlt.

Es gibt zwei Arten von FIPV. Der eine ist die "offene" Art, wobei sich proteinreichhaltige Flüssigkeit in der Bauchhöhle und der Brusthöhle, oder auch in der subkapselaren Nierenregion sammelt. Bei der "geschlossenen" Art finden wir granulomatöse Läsionen an den Nieren, Omentum und Leber (die wir manchmal auch abtasten können).

Klinische Manifestationen bei FIPV hängen von vielen Faktoren ab (Widerstandfähigkeit des Viruses, Menge, Infektionsweise, Immunität des Tieres…).

Das klinische Bild bei FECV fängt üblich mit erhöhten Fieber, Übergeben und Durchfall an. FIPV hat einen chronischen Verlauf und die Anzeichen sind unspezifisch, wobei es sich durch Anorexie, Gewichtverlust, Schleimhautblässe, Ikterus, nicht regenerativer Anämie, Uveitis und serofibrinose Peritonitis manifestiert.

Diese Krankheit wird sehr schwierig klinisch diagnostiziert, und die einzige gültige Diagnose ist PCR.

Behandlung ist symptomatisch.

Autor: Darija Stipic, dr.vet.med.

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aktualisiert: 17.09.2009

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